Während meines Abiturs habe ich mir nur wenig Gedanken über meine berufliche Zukunft gemacht. Erst gegen Ende dieser Zeit begann ich, mich intensiver mit der Frage zu beschäftigen, wie ich meine Leidenschaft für den Sport – insbesondere den Leistungssport – mit einer beruflichen Perspektive verbinden könnte. Mein Ziel war es, Profisportler dabei zu unterstützen, ihre Leistung zu optimieren, weshalb ich den Entschluss fasste, Sportwissenschaften an der renommierten Deutschen Sporthochschule Köln zu studieren.
Für die Zulassung zu diesem Studiengang ist ein anspruchsvoller Eignungstest erforderlich, der eine umfassende Vorbereitung erfordert. Als ich auf die Stelle des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) beim Deutschen Tischtennis-Bund (DTTB) aufmerksam wurde, erkannte ich darin die ideale Gelegenheit: Zum einen konnte ich wertvolle Einblicke in die Arbeit eines großen Sportverbandes gewinnen, und zum anderen bot es mir die Möglichkeit, mich gezielt auf den Eignungstest vorzubereiten.
Während meiner Zeit beim DTTB durfte ich in Frankfurt in verschiedenen Bereichen mitarbeiten und neue Erfahrungen sammeln, darunter:
- Die Unterstützung der Kampagne „Spiel-mit!“
- Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation
- Einblicke in die Buchhaltung
- Mitwirkung an Großveranstaltungen wie den German Open
- Arbeiten im Bereich Leistungssport
Parallel zu meiner Tätigkeit beim DTTB absolvierte ich ein intensives Training, um mich optimal auf den Sporteignungstest vorzubereiten. Meine Wochenroutine bestand aus:
- 1 Mal Schwimmtraining
- 2 Einheiten im Fitnessstudio
- 1–2 Trainingseinheiten im Turnen
- Und natürlich meinem Hobby: 2 Tischtennistrainings pro Woche plus Wettkämpfe
Am Ende dieser Zeit ziehe ich ein äußerst positives Fazit. Der Bundesfreiwilligendienst beim DTTB war für mich eine lehrreiche und spannende Erfahrung.